Carina Edlbauer 
Junior Consultant Business & Information Security

"Durch den Profi-Handball war im immer so viel unterwegs - da fand ich den Gedanken, täglich immer ins gleiche Büro zu gehen, furchtbar langweilig."

Carinas interessanter Weg zum Consultant Business & Information Security ging nicht unbedingt strikt geradeaus. Obwohl ihr bereits in ihrer Schulzeit klar war, Wirtschaftswissenschaften studieren zu wollen, um danach in diesem Bereich tätig zu sein, beeinflussten sie bei ihrer Entscheidung Consultant zu werden, viele andere Faktoren. 2019 hat sie ihren Platz im Beratungsgeschäft bei ARCA Consult gefunden.

Carina, das macht echt neugierig darauf, wie du dazu gekommen bist, dich um einen Job im Beraterfeld zu bemühen.
Ich spielte zu der Zeit Handball im Profibereich und bin deshalb schon sehr früh, mit 18, von zu Hause ausgezogen, um in Bensheim mit meiner damaligen Mannschaft trainieren zu können. Mein Studium der Wirtschaftswissenschaften begann ich im Jahr darauf an der Uni Hohenheim. Während meiner Zeit in Bensheim machte ich ein Praktikum bei einer Unternehmensberatung, die auf Personalentwicklung spezialisiert war. Schnell war mir klar, dass ich in diesem Bereich nicht meine weitere Zukunft sah. Genauso ging es mir in meinem nächsten Praktikum bei einem sehr großen, internationalen Konzern. Gegen Ende des Studiums wusste ich zumindest, was ich nicht wollte. *lacht*

 

Auch das ist ja schon einmal etwas wert und vollkommen in Ordnung. Immerhin ist die Berufswahl unter Umständen eine Entscheidung von lebenslanger Bedeutung. Und das Berufsziel Consultant, wie kam es dazu?
Nachdem ich wusste, was ich nicht wollte stand mir immer noch ein großes Feld an Möglichkeiten offen. Ich war bereit für vieles und offen für alles Interessante. Die Tätigkeit als Consultant vereint viele Aspekte, die mir gefallen. Du bist zwar bei einem Unternehmen angestellt, siehst aber viel und bekommst mit, wie es bei anderen Unternehmen läuft. Das ist spannend, abwechslungsreich und ich kann mir das Beste rausziehen. Somit erweitere ich ständig meinen Horizont und die Arbeit ergänzt sich zudem optimal mit meinem Studium. Derzeit mache ich gerade noch meinen Master. 

 

Das Berufsbild ist also unglaublich vielfältig. Worin liegt deiner Meinung nach die Herausforderung?
Für mich eindeutig im Bereich Kommunikation. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Zuerst musst du verstehen, was der Kunde braucht und will. Dabei meine ich nicht nur das Fachliche, sondern auch herauszufinden, wie der Kunde sich das Doing vorstellt. Dann gibt es noch die Abstimmung zwischen den Fachabteilungen. Hier werden zum Teil ganz unterschiedliche Sprachen gesprochen. Damit meine ich, dass du dich z. B. mit der IT völlig anders unterhältst als mit der Personalabteilung. Ganz einfach, weil jeweils andere Prioritäten und Kompetenzen im Vordergrund stehen. Meine Aufgabe ist es dann, die Informationen zu filtern und hier die Brücke zu bauen. Ich finde, das ist das A und O.

 

Würdest du sagen, dass du in deinem gewählten Beruf in einer Männerdomäne arbeitest?
Ja, schon.

 

Und wie kommst du damit zurecht? Macht dir das Schwierigkeiten oder findest du das kompliziert?
Ach überhaupt nicht. Herausfordernd ist eher die Tatsache, dass ich noch relativ jung im Job bin. Aber auch hier habe ich keine wirklichen Probleme. Ich bekomme jederzeit fachliche Unterstützung von meinen Kollegen und werde auch über Termine und Besprechungen, bei denen ich nicht dabei war, auf dem Laufenden gehalten. Jeder Beteiligte wird in den Projektverlauf miteinbezogen. Und sollte es wirklich einmal irgendeine Form von Konflikt geben – immerhin sind wir alle nur Menschen – kann ich mich auf den Rückhalt durch das Management verlassen. Es gibt immer eine Lösung.

 

Du hast vorhin erwähnt, dass du die Schnittstelle zwischen Fach- und IT-Abteilung bist. Insofern wird von dir interdisziplinäres Arbeiten erwartet.
Wie auch deine anderen Kollegen bei ARCA-Consult bildest du dich fort und hast dich auch in einigen Bereichen zertifizieren lassen. Würdest du sagen, dass dir diese Weiterbildungen bei der fächerübergreifenden Arbeitsweise und deinem Verständnis für systematische Problemlösung helfen?
Natürlich, all meine Weiterbildungen liefern mir wertvollen Input für meine Arbeit und finden praktische Anwendung. Mein Arbeitgeber fördert mich und meine persönliche Weiterentwicklung sehr. Derzeit schreibe ich gerade noch an meiner Masterarbeit in IT-Management. Auch hierauf bezogen kann ich einen Synergieeffekt feststellen.

 

Wenn du deine eigene Geschichte so anschaust, worauf bist du besonders stolz?
Dass ich mein Studium und meine Handballkarriere gut gemeistert habe und auch, dass ich jetzt meinen Master, parallel zur Arbeit, gut gehändelt bekomme.

 

Was möchtest du noch erreichen?
Kurzfristig gesehen, natürlich meinen Master-Abschluss. Mittelfristig den Sprung vom Junior Consultant zum Consultant und langfristig gesehen, möchte ich gerne noch tiefer in das Thema Identity & Access Management einsteigen. Überhaupt interessiere ich mich sehr für Regulatorik und Information Security. Auf diese Themenbereiche könnte ich mir eine Spezialisierung vorstellen.

 

Abschließend, was würdest du sagen, gehört zu den wichtigsten Merkmalen, die ein Consultant mitbringen muss? Was macht deiner Meinung nach das „Berater-Gen“ aus?
Als wichtigste Softskills würde ich hier folgende Eigenschaften nennen: lösungsorientiert und kommunikativ. Natürlich kommen Merkmale wie ein gewisses Durchhaltevermögen und die Fähigkeit zum analytischen Denken dazu. Und so paradox es klingen mag, auch Teamfähigkeit und selbständiges Arbeiten.

 

Kannst du uns das noch kurz erklären?
Wir kommunizieren mit verschiedenen Abteilungen und Interessengruppen und erarbeiten die Lösungen im Team. Teamfähigkeit ist also eine sehr essenzielle Komponente. Es gibt aber auch Situationen, in denen du Eigeninitiative zeigen und selbständig handeln musst, damit das definierte Ziel erreicht wird. Überhaupt, jedes Projekt erfordert Planung, Konstruktion, Methodik und das Denken in Szenarien. Man muss die Zusammenhänge erkennen. Was passiert, wenn ich an dieser Stellschraube drehen. Welche Auswirkungen hat das? Man muss immer, das große Ganze im Blick haben.

 

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